Die Neurodermitis oder das atopische Ekzem, ist eine heimtückische Hautkrankheit unter der sehr viele Menschen in Deutschland leiden. Gerade in den Industrieländern ist ein stetiges Wachstum an Betroffenen zu verzeichnen. Die Haut der Atopiker ist gegenüber äußeren Einflüssen nicht widerstandsfähig genug und kann schlecht Feuchtigkeit speichern. Es zeigen sich in Schüben Rötungen und eine vermehrte Schuppung der Haut. Auf den Teils nässenden Ekzemen siedeln sich leicht Keime an und führen zu Sekundären Entzündungen. Hinzu kommt ein starker Juckreiz der den Teufelskreis verschlimmert. Die ohnehin geschädigte Haut wird durch das Aufkratzen zusätzlich schwer belastet. Bestimmte Hautpartien wie die Arm-und Beinbeugen, Hals, Hände und Gesicht, sind dabei besonders häufig betroffen (Prädelektionsstellen).
Vielschichtige Erkrankung mit fast unbekannter Herkunft
Wie es zu dieser Erkrankung kommt, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Es wird von einer genetischen Komponente ausgegangen wobei jedoch bisher keine genauen Lokalisationen gefunden wurden. Es gibt jedoch eine Reihe von auslösenden Faktoren die bei vielen Leidenden zu beobachten sind. So erweisen sich bestimmte Nahrungsmittel wie Nüsse, Kuhmilch, Weizen, Fisch und Zitrusfrüchte als Schubfördernt bei einem Großteil der Betroffenen. Andere reagieren besonders auf Stress oder Umweltallergen wie Hausstaub, Pollen oder Tierhaare. Auch der Ausprägungsgrad ist von Patient zu Patient unterschiedlich. Meist tritt die Krankheit sehr früh in Erscheinung. Bei über 90% kommt es noch vor dem fünften Lebensjahr zum Ausbruch der Erkrankung. Nach der Pubertät k sind viele Leidenden von äußerlichen Symptome befreit die jedoch nach schweren Schicksalsschlägen oder extremen Stress wieder zutage treten können.
Therapie endlich ohne Kortison?
Die äußerliche Behandlung der betroffenen Hautpartien mit zum Beispiel harnsäurehaltigen Salben steht im Mittelpunkt der symptomatischen Therapie. Die Schulmedizin versucht durch immunsupprimierende Medikamente wie Cortison und in sehr schweren Fällen sogar Ciclosporin A die Erkrankung zu unterdrücken. Die Entzündung wird dadurch jedoch nur verschleiert.
Viele Patienten schwören mittlerweile aber auf alternative Behandlungskonzepte, wie Lichttherapie, Silbertextilien, Höhenaufenthalte oder pflanzliche Wirkstoffe. Die Aloe vera Gel Trinkkur hat sich in Kombination mit hochgehaltvollen Aloe Salben äußerlich, als sehr wirksam erwiesen. Die Aloe vera wird schon seit Jahrtausenden als Heilpflanze bei Hauterkrankungen, Wunden oder Sonnenbrand angewendet. Die klassische Medizin scheint das Potential aber noch nicht entdeckt zu haben. Oftmals gibt es zu wenig klinische Studien die eine wirksame Therapie mit Naturheilmitteln belegen können. Gerade das Krankheitsbild und der oft spontane Heilungsverlauf der Neurodermitis erschweren die Durchführung von standardisierten Studien. Der Mensch reagiert zudem sehr unterschiedlich auf bestimmte Behandlungsmethoden oder Wirkstoffe, so dass einheitliche Behandlungsansätze der falsche Weg in der Behandlung sind. Die positiven Erfahrungen vieler Atopiker nach oft jahrelangen Misserfolgen mit herkömmlichen Behandlungsansätzen, scheinen jedenfalls für die Aloe vera Therapie zu sprechen.
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